Protokoll der Schulkonferenz am 25.11.2010
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Protokoll der Schulkonferenz vom 25.11.2010 Tagesordnung:
Inhaltsverzeichnis |
1. Bericht der Schulleitung
- Frau Kegler berichtet über die Begehung des Gebäudes: jegliche Brandlasten sind zu entfernen, dies betrifft nicht nur Bänke, Garderoben und Regale, sondern sogar Bilder.
- Ergebnis: leere, renovierungsbedürftige Flure, die hallen, Garderobenregale stehen in Klassenräumen. Die Stadtverwaltung hat 18.000 € für Metallschränke bereitgestellt, Schule hat bereits Schränke bestellt. Da die vorgeschriebenen Fluchtwege schmaler sind als unsere Flure, gibt es Gestaltungsmöglichkeiten bei Varianten in der Aufstellung.
- Ideen gibt es zur künftigen Präsentation von Werken der Schüler: Blechrahmen, brandsicheres Plexiglas, Bilderleisten.
- Frau Falk holt Informationen zu Aufhängungssystemen ein.
2. a) Schülerkonferenz
- Thema Nr. 1 ist immer noch das Mittagessen. In allen Klassen laufen Umfragen durch die Klassensprecher. Es wurde eine neue Gruppe gebildet, die sich mit dem Thema befasst.
- Thema Schülerzeitung: Redaktion neu besetzt, es fehlen noch Vertreter aus Sek I.
- Thema Sportplatz: Schüler sind unzufrieden, sie wollten Kunstrasen, der Kompromiss Rasenschotter zeigt zwar weniger Pfützen als vorher, aber einige Problemstellen sind sichtbar. Diskussion über Möglichkeiten zur Verbesserung: Nachsäen, teilweise sperren z.B. über Osterferien, Pflegebesprechung fortsetzen mit Experten, auch aus der Elternschaft.
2. b) Elternkonferenz
- Thema Nr. 1 ist ebenfalls das Mittagessen, siehe Protokoll. Die Projektgruppe besteht aus dem Lehrerteam 9/10 mit Frau Reimann, Vertreter der Schüler, Eltern können nach wie vor dazukommen. Es gilt das 3-Komponentenessen zu verbessern, mehr auf das Positive zu schauen und Vorurteile, die nicht stimmen, aus dem Weg zu räumen. Alle sind sich in der Schulkonferenz einig, dass ein Anbieterwechsel nur kurz die Probleme überdeckt, nicht aber wirklich behebt. Vision ist das selbstständige Kochen in der Schule.
- Auswertung der Umfrage des letzten Schuljahres durch Fr. Reimann erfolgt im nächsten Elternbrief.
- Thema Zielvereinbarung: Eltern wollen mehr Informationen dazu, wird in der nächsten Elternkonferenz gegeben.
- Fragen zum Instrumentalunterricht, vor allem Unklarheiten zur Finanzierung. Der Föderverein bezahlt nur Instrumente und Sachmittel, die Stiftungsgelder werden für die Musiker verwendet. Preisregelung wird noch mal transparent gemacht.
2. c) Lehrerkonferenz
- Ähnliche Themen, vor allem zur Bewertung.
3. Aktion Tagwerk
- Vorschlag der Lehrer an dieser Aktion nicht mehr teilzunehmen, da bisher nicht so gut gelaufen. Sinn der einzelnen Tätigkeiten oft fragwürdig.
Die Idee ist stattdessen, längerfristig an Projekten zu arbeiten, mit bleibenden Kontakten. Wenn es Ziele in Deutschland oder Nachbarländer sind, könnten Schüler auch selbst vor Ort Hilfen überbringen, bleibende Kontakte entstehen. Ideen sind der Potsdamer Verein Rumänienhilfe oder Projekte in Masuren zu suchen. Frau Fiszkal erkundigt sich dazu.
- Beschluss wurde einstimmig gefasst.
4. Aktuelles
- Frau Kegler spricht den Widerspruch zwischen konzentrierten Arbeiten und lärmenden Pausen an. Beispiele aus anderen Schulen zeigen, dass es anders geht. Wichtig sind aber in den Pausen auf jeden Fall Aktivitäten ohne Erwachsene. Die Lehrerteams arbeiten an diesem Thema, Schlagworte sind Rhythmisierung, Ganztagsangebote, Tutorsystem. Denkbar ist, dass ältere Schüler einmal in der Woche ein Angebot a 30 min gestalten.
- Kooperation mit dem Gymnasium Köpenick: hierzu fand am 18.11. ein Informationsabend statt. Der Weg zum Abitur wird sehr individuell gestaltet, 12 oder 13 Jahre, oft auch noch ein Austauschjahr. Falls die Entfernung ein Problem ist, gibt es Ideen zur Unterbringung in WGs, Internat oder Gastfamilien. Es sind für das nächste Schuljahr ca. 5-10 Plätze frei.
- Von Seiten der Eltern wurde betont, dass die Kooperation zu Potsdamer Sek II-Schulen weiterhin Bestand haben muss. Der Kooperationsvertrag zwischen der Voltaireschule und der Montessorischule besteht nach Aussage der Schulleitung fort.
- Frage zu den Projektgruppen: sind den Lehrerteams zugeordnet: Essen 9/10, Studierraum 456, Schulhof 123, Schlänitzsee 78.
- Frage zum geltenden Aufnahmeverfahren: Es ist so, dass der Wohnsitz in Potsdam Vorrang vor allen anderen Kriterien hat. Dies wird von der Schulverwaltung so gefordert, Schulleitung sieht keinen Grund zum Protest.
- Antrag der Schüler zum Durchgang durch die Mensa: Verbot für Studierraum wird akzeptiert. Durchgang durch die Mensa sollte erlaubt werden, wenn kein Essen oder Veranstaltung stattfindet. Antrag wird im Lehrerkollegium nächsten Mittwoch besprochen.
- Frau Kegler spricht das Frühstück in der Mensa an: Es ist laut, Müll liegt danach rum. Die Frage ist, ob die Schüler eine Aufsicht brauchen/wollen? Einführung von Regeln? Wird in der Schülerkonferenz besprochen.
Protokoll: 7.12.2010 B. Fiszkal, in Abstimmung mit C. Spikermann

