Protokoll Elternkonferenz 30.9.2010
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Protokoll der Elternkonferenz vom 30.09.2010
Tagesordnung:
Inhaltsverzeichnis |
1.) Bericht der Schulleitung zur Situation an der Schule
Frau Kegler gab einen Rückblick der letzten acht Wochen.
Es wurden zwei Einschulungen (1. Und 7. Klasse) gefeiert; die Aktionswoche wurde nochmals reflektiert und allen Helfern und Unterstützern (Frau Lindemann, 50 Eltern, dem Förderverein) gedankt.
Weiterhin fand das Theaterprojekt der 9. Klasse zum sechsten Mal in Folge statt. Mit vier Aufführungen war es wieder eine kulturelle Überraschung und die Projektbegleitenden Schauspieler sprachen von einer harmonischen Arbeit.
Alle Klassen sind von den Themenfahrten zurück.
Das Sportfest der Grundschule war ebenfalls ein Erfolg und wurde von den 10. KlässlerInnen begleitet.
In der Grundschule wird am 11.11. das Martinsfest gefeiert.
Aufgrund der vielen Feste fiel das Sommerfest aus (es soll aber nicht zu Tradition werden).
Die Sicherung der fachlichen Standards, sowie die Vernetzung der Themen zählen zur inhaltlichen Arbeit des Kollegiums. Für die 7.-10. Klasse wird das Klassenprinzip in Frage gestellt und das Arbeiten in Arbeitsgruppen unter Betreuung der Lehrer wird favorisiert.
Eine Lehrerin –Frau Müller- ist dauerkrank, somit müssen 20h/Woche vertreten werden. Vier neue Lehrerinnen wurden eingestellt. Frau Hering, die das Theaterprojekt betreute sagte: „Ich bin im Himmel“.
Zum Dauerthema Essen wurde länger diskutiert. Die große Vision ist: kochen an der Schule.
Dafür sind ein Konzept, eine Planung und Sponsoren/Stiftung nötig. Interessierte Eltern, die diese Vision unterstützen und umsetzen wollen, sind herzlich zur Mitarbeit aufgerufen und können sich an die Schulleitung (Fr. Reimann) wenden.
Bis dahin soll natürlich die Qualität des Essens gehalten bzw. verbessert werden. Ein Anbieterwechsel wird nicht abgelehnt, Skepsis besteht darüber, ob dies eine Verbesserung bringt (erfahrungsgemäß wird dann weiterhin genörgelt).
Es werden demnächst neue Schüler in der Essengruppe arbeiten.
Frau Kegler erzählte noch vom Essen am Schlänitzsee. Dort essen alle alles, da die SchülerInnen selber kochen, den ganzen Tag draußen körperlich tätig sind und sich mit „Ihrem Essen“ identifizieren.
Die größten Probleme mit dem Essen gibt es in der 9. Und 10. Klasse. Das gemeinsame Mittagessen ist und bleibt ein Schwerpunkt unserer Ganztagsschule. Alle Eltern sollten dies unterstützen und ihre Kinder jeden Tag zum Essen anmelden!!!
Eingebracht wurde auch der Vorschlag, wieder zwei Essen anzubieten. Dies wurde abgelehnt.
2.) Schlänitzsee
entfällt aus Zeitgründen
3.) Zielvereinbarung
Offenkundig ist der Umgang mit Zielvereinbarungen in der Schule recht heterogen. Es scheint, als gäbe es keine klare Vorgabe, wie solche Zielgespräche aussehen sollen.
Frau Kegler stellte dar, dass die Ziele in den 1-2 Elterngesprächen pro Halbjahr festgelegt werden sollen. Um den nötigen Rahmen zu schaffen und die Qualität der Gespräche zu erhöhen, gab es eine dreitägige Fortbildung und im Mai eine Lehrerkonferenz zu den Beurteilungen. Am Anfang des neuen Schuljahres wird im Elterngespräch Bezug auf die Beurteilung genommen und die Ziele werden festgelegt. Die Zielvereinbarungen ab der 7. Klasse werden von den SchülerInnen unterschrieben.
Frau Kegler und Frau Reimann werden bis zur nächsten Elternkonferenz einen Rahmen zu den Zielvereinbahrungen vorstellen, der durch die kontinuierlichen Begleitung (evtl. mit Hilfe des Brückenbuches) ergänzt wird und sich ggf. als Feedbackteil in den Zeugnissen wiederfindet.
In der Grundschule wird mit dem Brückenbuch ab der 4. Klasse gearbeitet und in der Sekundarstufe mit dem Pensenbuch (neu- Arbeitstagebuch). Diese Bücher sind die individuelle Begleitung der Kinder. Das Portfolio ist die Leistungsvorlage und dokumentiert die Arbeit des Schülers. Die Übergabe der neuen Bücher erfolgt immer erst 6-8 Wochen nach Schuljahresbeginn, da sie jedes Jahr überarbeitet werden.
In der Diskussion stellte sich heraus, dass die Arbeit mit dem Brücken-Pensenbuch sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Die Eltern wünschen sich mehr Informationen über die Arbeit ihrer Kinder und sehen ihr Interesse als Wertschätzung der Arbeit ihrer Kinder. Ein Vorschlag war, eine Zwischenbilanz in Bezug auf das Erreichen von Zielen (der Zielvereinbarung) in das Brücken-Pensenbuch zu schreiben. Auch Fachlehrer sollten in das Buch eintragen.
Manche Schüler bringen das Brücken-Pensenbuch regelmäßig, andere die ersten zwei Monate und dann nicht mehr mit nach Hause. Mit der Unterschrift der Eltern hat auch der Lehrer eine Verbindung.
Zur Funktion der Brücken-/Pensenbücher wird die Schulleitung gebeten, noch einmal zu erläutern, worin der pädagogische Nutzen dieser Bücher steckt. Es gab die Frage, ob man die Beurteilungen (Zeugnisse) standardisieren könne. Die Antwort war ein klares nein. Die Beurteilung sagt mehr über den Lehrer und seinen Unterricht, wenn sie individuell ist. Es gibt aber natürlich Grundlagen für eine verbale Beurteilung und Themenbereiche, die hier bedient werden müssen.
Frau Kegler schlug vor, in der nächsten Elternkonferenz das Konzept der Schulleitung zu den Zielvereinbarungen mit der Teamleiterin und Lehrern vorzustellen. Dies soll ein zentraler Punkt genauso wie der Nachhilfeunterricht bei der nächsten Elternkonferenz sein, so der Vorschlag von Frau Kegler. Alle Eltern sollen eingeladen werden.
4.) Bericht des Fördervereins
Der Haushaltsplan ist im Jahrbuch nachzulesen.
Der Förderverein stellt seine Förderpolitik um. Das heißt es werden Projekte gefördert.
Das größte ist der Instrumentalunterricht, den Frau Krawietz ins Leben gerufen hat. Es gibt 90 Anmeldungen und somit ist erst mal kein Einzelunterricht möglich. Geld wird für die Anschaffung von Instrumenten zur Verfügung gestellt. Die Verwaltung und Abrechnung erfolgt ebenfalls über den Förderverein.
Das zweite Projekt ist die ständige Modernisierung der Schule. Hierfür werden Materialgelder bereitgestellt.
Der Leiter der Fördervereinsbotschafter -Frau Große Wiesmann- scheidet aus und somit ist diese Stelle frei. Im Frühjahr findet die nächste Mitgliederversammlung und die Wahl statt.
!!!Alle Eltern sind aufgerufen das Materialgeld zu zahlen!!!
5.) Wahl eines neuen zweiten Vorsitzenden der Elternkonferenz
Herr Behrens als zweiter Vorsitzender der EK tritt zurück, da er den Fokus auf die Arbeit des Fördervereins legen möchte.
Vorgeschlagen und einstimmig angenommen wurde Herr Wolfram Derfert (er hat ein Kind in der dritten Klasse und war bereits 2004-2007 Vorsitzender der EK). Herr Derfert nahm die Wahl an.
6.) Informationen aus der Schulkonferenz und anderen Gremien
Eine Schulkonferenz fand noch nicht statt.
Der Kreiselternrat tagte am 28.10.2010.
Die schlechte Ausstattung und der Stand der Sanierungsarbeiten am Humboldt-Gymnasium wurden thematisiert und beklagt.
Das zweite Thema befasste sich mit dem Ü5 und Ü7 Verfahren. Es gab für das Schuljahr 2010/2011 eine Überanfrage an den Gesamtschulen (in Potsdam an der Lenné- und Voltaire Schule). Das Abitur in 12 Jahren wird in Frage gestellt und das Auswahlverfahren als sehr undurchsichtig bezeichnet.
Ausführliche Informationen zur Schulentwicklungsplanung gibt Frau Kegler in der kommenden EK. Zur letzten Schulleiterkonferenz waren 5 Privatschulleiter und 12 staatl. Schulleiter anwesend.
7.) Sonstiges
Die Schulleitung möchte 4 Elternabende im Schuljahr durchführen. Am Anfang soll ein allgemeines Thema für alle Eltern behandelt werden, dann werden die Gespräche in den Klassen geführt. Damit so verfahren werden kann ist es notwendig, dass die Schulleitung, Klassenleiter und die EK-Vorsitzenden einladen. Für die Dauer von einem Jahr ist dies einstimmig beschlossen von den anwesenden Elternvertretern.
Die 9. Klasse hat noch keine Elternvertreter gewählt, da das Theaterprojekt das alles beherrschende in den letzten Wochen war.
Ines Gerlach (kleine Ergänzungen von Jörg Knebel)

